Samstag, 19. November 2016

Kritik am Staatsakt


Kontakt:


tfirst@gmx.at

 

 

 

 

 

Ein Hinweis: Hier geht es zu meinem Haupt – Blog "Der Kardinal, das perverse Ungeheuer vom Benediktinerstift Göttweig"

 

 

 

 

http://michaeltfirst.blogspot.co.at/


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Österreichs staatliches und kirchliches Missmanagement bei Missbrauchsfällen

 

 

 

 

Ich begrüße Sie als Besucher/in meines Blogs. Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst (Michael ist mein Rufname). Ich wurde am 10. März 1956 in Waidhofen a. d. Ybbs als Franz Alois Michael Gugler geboren.

 

 

 

Vorweg: Ich war in der Malklasse von Frau Prof. Matejka Felden und Jahre danach (ab Beginn der 1980er Jahre) begann ich vorwiegend Kath.art Themen zu malen. 

 

 

 

Die Kunstrichtung Kath.art (abgeleitet von catholic) gründete ich aus einer Notwendigkeit heraus, deswegen wird sie auch nachhaltig Bestand haben. Außerdem glaube ich ganz fest daran, dass meine Kath.art Bilder einmal zu den teuersten der Welt zählen und Millionenbeträge erzielen werden (ob ich das aber noch erlebe, ist eine andere Frage). Wird vielleicht eines meiner „Kardinal Groer Bilder“ einmal als das teuerste Bild aller Zeiten in die Weltgeschichte eingehen? Sollte dies einmal wirklich eintreten, soll der gesamte Verkaufserlös in eine Stiftung fließen, die Missbrauchsopfern weltweit spontan und unbürokratisch hilft.

 

 

 

Hier zeige ich auch einige meiner Bilder:
















































 

 

 

 

       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nur wegen meiner "Bastardabstammung" wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus.


  

 

 

 "Der Kardinal ist ein perverses Ungeheuer"

 

 

 

Im März 1998 fand eine päpstliche Visitation im Stift Göttweig über Kardinal Groer statt und das Visitationsergebnis lautete: Perverses Ungeheuer!

 

 

 

Am 16.2.2017 wurde auf der Homepage von Gloria TV unter „Neue Quellen in der Causa Groer: Tagebücher, Briefe, Gespräche“ wieder ein neues Buch über Groers Unschuld vorgestellt. Der Göttweiger Benediktinerpater Ildefons Fux hat dieses im November 2016 mit dem Titel „Wie man einen Bischof zu Fall bringt“ veröffentlicht.

 

 

 

 

Ich forderte bereits seit 1998 eine Offenlegung des Visitationsergebnisses über Groer im Stift Göttweig ein. Das letzte Mal forderte ich diese Offenlegung am 23. September 2013 und bereits vom dritten Papst (Franziskus) ein. Auch Papst Franziskus reagierte nicht:

 

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-dxBnHRjEwl0/VV8wUWjDkNI/AAAAAAAAVsw/w1EHI0Pterc/s1600/Brief%2Bvon%2BMichael%2BTfirst%2Ban%2BPapst%2BFranziskus.jpg

 

 

 

2013 erschien wieder einmal ein Buch über Kardinal Groer mit dem Titel „Hans Hermann Groer – Realität und Mythos“, in dem er wiederum als völliges Unschuldslamm dargestellt wurde.

 

 

 

Auf der Seite Kreuznet wurde das Buch im Juni 2013 beworben:

 

 

 

http://4.bp.blogspot.com/-a5UWLRRakjk/VV8_aP6ZiyI/AAAAAAAAVv8/Hm1VeJIU_os/s1600/Kreuznet%2Bmeint%2Bauch%2Bnoch%2B2013%252C%2Bdass%2BGroer%2Bunschuldig%2Bist.jpg

 

 

 

Auch das FPÖ Medium ZUR ZEIT beschrieb das Buch am 7. 11.2013 in der Ausgabe Nr. 43 – 44 auf den Seiten 38 – 39 ausführlich.

 

 

 

"Es hat keine Verurteilung Groers stattgefunden. Ich kannte ihn persönlich und kann mir nicht vorstellen, dass an den Vorwürfen etwas dran ist." Das ließ im Dezember 2014 in Medien Josef Bauer, Pfarrer in Hohenzell (Oberösterreich) verkünden.

 

 

 

Oder: Kardinal Christoph Schönborn antwortete am 14.9.2016 am Ende eines Interviews in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“ Diese Fürsprecherei stellt u. a. auch eine Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung dar:

 

 

 

http://3.bp.blogspot.com/-qGW6MpVALJ0/WS7kFEBtR2I/AAAAAAAAe9M/R4HbM9fLxvEy7plwsUV6mVtYRE6mcvtPACLcB/s1600/Der%2Bheilige%2BF%25C3%25BCrsprecher%2BKardinal%2BGroer.jpg

 

 

 

Jährlich wird bis dato unter Ausschluss der Öffentlichkeit am Todestag von Kardial Groer, unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw., an dessen Grab eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" abgehalten:

 

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-IamC0PAwID8/WYv0C7U7pTI/AAAAAAAAfyM/-h8cBCvfLFEpI4qwrt6KLVKG-mkDD_mQACLcBGAs/s1600/An_Groers_Grab_geplante_Seligsprechung_3.jpg

 

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-K9o2Dlw4bVY/WYvz7u9ybmI/AAAAAAAAfyE/s6RWId2Sjds6t57xmtvSzsi_AIYhMW8KgCLcBGAs/s1600/2012%2Bist%2Bneben%2Banderen%2BG%25C3%25B6ttweigern%2Bauch%2Bder%2BG%25C3%25B6ttweiger%2BPater%2BMaurus%2BKocher%2Ban%2BGroers%2BGrab.jpg

 

 

 

Auf Fotos sieht man auch, dass schon sehr viele Votivtafeln am Grab des Kardinals (Basis für eine Selig - und Heiligsprechung) angebracht wurden:

 

 

 

http://2.bp.blogspot.com/-WF2XJKhpIbU/WYv0QCJxscI/AAAAAAAAfyY/kj9M1GhDKhEt1bMrxr8UQ8xiCxwUre9vgCLcBGAs/s1600/Votivtafeln%2Bauf%2BGroers%2BGrab.jpg

 

 

 

Das Stift Göttweig ist nach wie vor nicht bereit öffentlich dazu zu stehen, dass Groer Täter war, diesbezüglich brachte ich 2015 eine Klage auf Unterlassung und Schmerzensgeld gegen das Stift Göttweig ein:


 

 

 

http://3.bp.blogspot.com/-BUlhfjaPF9Y/WdjSCN0Gr8I/AAAAAAAAgP4/T-lKdhrj4Ws9GgSLNwj0AjeD3LxlDvZ9gCLcBGAs/s1600/KURIER%2BOnline%252C%2BMichael%2BTfirst%252C%2BUnterlassungsklage%2Bgegen%2Bdas%2BStift%2BG%25C3%25B6ttweig.jpg

 

 

 

 

Vertuschte und geschützte Groersauereien, wie Diverses über das Stift Göttweig, erläutere ich auf meinen Blogs noch ausführlich. Je offener darüber gesprochen wird, desto besser kann man als Opfer das psychische Leid bekämpfen.


   

 

 

Am 17.11.2016 übertrug der ORF aus dem Parlament live den Staatsakt "Geste der Verantwortung" für ehemalige Heimkinder.

 

 

Am 27.12.2016 war in etlichen Medien zu lesen, dass doch keiner der insgesamt 17 Beschuldigten im sogenannten Skandal des Wiener Kinderheimes am Wilhelminenberg angeklagt wird. Im September wurde das Verfahren endgültig von der Wiener Staatsanwaltschaft eingestellt.

 

 

Wenn schon im September die Zurücklegung durch die Staatsanwaltschaft bekannt war, wieso wurde öffentlich darüber nicht berichtet?

 

 

Womöglich deswegen, weil der Staatsakt für missbrauchte Heimkinder im Parlament, der 8 Wochen später stattfand, schon in Vorbereitung war?

 

 

Wer aller wusste von dieser Zurücklegung?

 

 

Von einem der Heimkinderrepräsentanten weiß ich, dass er jahrzehntelang als ÖGB Betriebsrat tätig war. Etliche, die für den Staatsakt als Initiatoren tätig waren, sind ÖGBler. Unterwarfen sie sich alle einer Schweigeparole, dass ja nichts an die Opfer, die zum Staatsakt eingeladen wurden, durchdringt?

 

   

Auch das bleibt also leider unsanktioniert und so wurde es gekonnt vertuscht:

 

 

1988 verabschiedete sich die Gemeinde Wien von einer Prügelerzieherin, die der SPÖ zugehörig und am Wilhelminenberg und in Klosterneuburg tätig war, mittels eines Disziplinarverfahrens.

 

 

Das Disziplinarverfahren endete dann mit einer Belohnung für die Täterin, nämlich mit einer Frühpensionierung (sie war damals knapp über 40 Jahre alt) bei vollen Pensionsbeamtenbezügen und sonst gab es keine Konsequenzen für eine der ärgsten Täterinnen der Gemeinde Wien. Das fällt in die Ära von Bürgermeister Dr. Helmut Zilk und sein erster Sekretär war damals Dr. Kurt Scholz (Klasnic-Kommissionsmitglied), könnte es sein, dass all das auch über seinen Schreibtisch gegangen ist? Im Gänsehäufl begegnen ihr im Sommer oft viele ehemalige Heimkinder, da grinst sie dann immer……

 

 

Auch das bleibt unsanktioniert:

 

 

Starke Worte fand 2013 die Salzburger Historikerin Ingrid Bauer. Sie sprach im Rahmen eines Symposions über „Jugendfürsorge und Gewalt“ über die Aushebelung des Rechts bei Kindesabnahmen durch die Jugendämter. Laut Historikerin Bauer wurden Entscheidungen des Jugendamtes „ungeschaut genehmigt und durchgewunken“.




Der zur Berühmtheit gelangte Wiener Kinderheimskandal ist leider nur ein kleines Kapitel der Wiener Jugendwohlfahrt gewesen. Tausende weitere Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt wollen ebenfalls als Opfer anerkannt werden. Doch die Gemeinde Wien sieht nach wie vor keine Veranlassung dafür ebenfalls Kommissionen einzurichten, wie für den Heimkinderskandal, um eben an alle Betroffenen Entschädigungen zu zahlen. Die Begründung lautet von den Mitarbeitern aus Bürgermeister Häupls Büro: „Das würde ja noch viel teurer kommen, als die bis dato geleisteten Entschädigungen von über 40 MIO Euro an die Wiener Heimkinder.“


   


Und hier ist meine Kritik am Staatsakt "Geste der Verantwortung", der am 17.11.2016 im ORF aus dem Parlament live übertragen wurde:

 

 

Frau Nationalratspräsidentin Bures nehme ich ihre Ehrlichkeit ab. Sie war nie in die Sachen involviert und konnte somit auch nichts vertuschen. Dass sie den Staatsakt als Geste der Verantwortung plante ist ihr auch hoch anzurechnen. 

 

 

Bürgermeister Häupl, der am Staatsakt auch teilnahm, aber dort nicht sprach, ist schon einer der Involvierten, weil es wider seinen Versprechungen bis dato zu keinen Konsequenzen bei Tätern kam, bei denen die Sachen noch nicht verjährt wären. Das ist schon wieder im kriminellen Bereich der Vertuschung.

 

 

Frau Nationalratspräsidentin Bures plante den Staatsakt ursprünglich ohne geplantes Beisein der Kirche. Ein halbes Jahr ging es aber hinter den Kulissen hoch her, weil sich unbedingt Kardinal Schönborn als Staatsaktredner mit hineindrängen wollte, und Schönborn war einer der obersten Vertuscher.

 

 

Beim Staatsakt sagte Schönborn: „Ich bitte um Vergebung.  „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. 

 

 

Er betonte, dass die Kirche wissentlich Täter versetzt hat.

 

 

Schönborn sagte nicht, was der Wahrheit entsprechen würde. Seine Rede hätte so lauten müssen: „Ich selbst habe bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt, oder bei vielen Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert oder blockiert. Ich habe frühe Aufdecker dieser Sachen durch meine Sprecher schwerst diffamieren lassen, ihnen geschadet und sie verleumdet. Dank Frau Nationalrätin Bures kann ich mich heute bei diesem Staatsakt getrost der Öffentlichkeit präsentieren ein schwammiges Schuldeingeständnis machen und um Vergebung bitten, denn es ist ja bereits alles verjährt, was man mir sonst hätte vorwerfen können, mir kann also gerichtlich nichts mehr passieren. Aber ich bin anständig und danke deswegen ab, weil mein Verhalten nicht ordentlich und auch straffällig gewesen ist.“

 

 

Am 9.4.2017 war im Kurier unter dem Titel „Kardinal Schönborn: Kreuz gehört in den Gerichtssaal“ zu lesen, dass die katholische Kirche über das Vorgehen der Regierung bei der Entschädigung von Heimopfern verärgert ist. Im Sozialausschuss des Nationalrats bereits beschlossen worden, dass in staatlichen oder kirchlichen Einrichtungen misshandelten Heimkindern eine zusätzliche gesetzliche Rentenleistung von 300 Euro monatlich bezahlt werden solle. Was Schönborn hier besonders stört ist, dass es keinerlei Konsultationen mit der Kirche gegeben habe, die aber mitbezahlen solle.


 



Das ist wieder eine von Schönborns Lügen: Aus 100%iger Quelle (Regierungskreis) habe ich schon im vorigen Sommer (2016) erfahren, dass durch die Kirche (vor allem durch Schönborn) nach auch fast einjähriger Verhandlung (seit 2015) die Pläne für eine Opferrente permanent blockiert wurden.

 

 

 

Vor Jahren reichte ich bei der Wiener Staatsanwaltschaft eine 244seitige Anzeige (ein Jahr Arbeit) gegen Kardinal Schönborn auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 ein. Die Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft mit der Begründung sofort zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich Schönborn so alles vorwerfe:

 

 

http://3.bp.blogspot.com/-T-ZhlvQ3nIM/Vj8xaP5RhbI/AAAAAAAAZic/2In7aBD3408/s1600/Kardinal%2BSch%25C3%25B6nborn%252C%2BZur%25C3%25BCcklegung%2Bvon%2BMichael%2BTfirsts%2BAnzeige.jpg


 

 

Die Kirche ist auch nach wie vor nicht bereit Ihre Schulden zu bezahlen: Gegen Ende meiner erfolgreichen Jahrzehnte langen Arbeit, und das war 6 Jahre vor der Klasnik-Kommission, startete ich in TVs meine ganz großen Aufrufe (2004 in der ORF Sendung “Vera“ ,ein Jahr davor machte ich den Aufruf schon in Deutschland), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Die Aufrufe waren so erfolgreich, dass immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen, und 6 - 7 Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Und da ich, um weitere Leidensgenossen zu finden und sie zu überreden, sich ebenfalls in der Öffentlichkeit zu outen, Tag und Nacht arbeitete, viel dafür unterwegs war, und es leider noch vor vielen Jahren für Private noch üblich war, Internetkosten vom Festnetz aus nach laufenden Telefoneinheiten zu bezahlen (da gab es noch keine Pauschaltarife), hatte ich oft Telefonkosten in der Höhe wie eine Großfirma und etliche Kosten für Papier wegen unzähliger Schreiben, Generationen von PCs und Laptops und Druckerpatronen verbrauchte ich, vom Zeitaufwand ganz zu schweigen. Ich wollte diese Kosten von der Klasnik-Kommission abgegolten haben, doch meine Pionierarbeit wurde als "nicht notwendig gewesen" honoriert (Frau Klasnik bekommt aber jedes Blatt Papier vom Kardinal ersetzt).

 

 

Zurück zum Staatsakt, wo es hauptsächlich ja nur um den Kinderheimskandal schlechthin ging. 

 

 

Doch der Kinderheimskandal war nur ein Kapitel (ein kleines Kapitel) der Jugendwohlfahrt. 




Tausende weitere Opfer der Jugendwohlfahrt, wo diese schwerst versagt hat, wollen ebenfalls als Opfer anerkannt werden. Seit Jahren kämpfe ich um diese Anerkennung.


 


Die Wiener Jugendwohlfahrt war für fast 13 Jahre mein Vormund (uneheliche Geburt) und sie hatte die ganze Zeit zugesehen (WEGGESEHEN), wie es mit mir bergab ging ähnlich einem Kampusch-Schicksal, aber anderer Art.

 

 


All das wäre mir nicht passiert, wenn die Wiener Jugendwohlfahrt ihre Aufsichtspflicht nicht grob fahrlässig vernachlässigt hätte.



Da bei mir sexueller Missbrauch, bis über tägliche körperliche Gewalt, wie auch schlechte Berufsaussichten in die Zeit fielen, als die Wiener Jugendwohlfahrt für fast 13 Jahre mein Vormund war hob für mich der Weisse Ring im Zuge der Bearbeitung des Heimkinderskandals einen 150 Seiten starken Akt über mich aus (angelegt 1956).

 

 


Was ich da las, war gewaltig und zeigt eine eindeutige Schuld der Wiener Jugendwohlfahrt.

 

  

 

Seit 6 Jahren wurden meine Bitten vom Wiener Bürgermeister, den zuständigen Stadträten (Oxonitsch, jetzt Wehsely) und vom Gemeinderat selbst negiert, dass Fälle wie ich ebenfalls entschädigt werden müssen und wir Betroffene Anerkennung als Opfer erfahren sollen.

 

  


Die Oppositionsparteien, die die Vorzeichen ändern wollten, wurden immer von der regierenden Rathauspartei (SPÖ) niedergestimmt.

 

 

 

Die Verantwortlichen im Rathaus (Bürgermeister, Stadtrat, usw.) wollten aber nie auf eine humanitäre Lösung setzen und sie redeten sich permanent auf den Wiener Gemeinderat aus.

 

 

 

Anfangs dachte ich noch, dass die Verantwortlichen der Stadt Wien nicht so eine verleugnerische und vertuschende Härte aufzeigen wie  die Kirche, doch ich habe mich in der Person von Bürgermeister Dr. Häupl (SPÖ), seinen SPÖ Stadträten und all den SPÖ Gemeinderäten schwer getäuscht.

 

 

 

Im Namen von Bgm. Häupl wurde immer argumentiert, dass der Wiener Gemeinderat Schuld sei, weil nur er die Vorzeichen für eine Entschädigung für weitere Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt ändern könnte. 

 

 

 

Herr Mager aus dem Wiener Rathaus sagte mir erst vor wenigen Wochen, dass Frau Stadträtin Wehsely und Herr Bürgermeister Häupl aber doch keine Veranlassung sehen für die anderen Opfer der Jugendwohlfahrt Entschädigungen zu zahlen.


 

 

Es sollen nur die Wiener Heimkinder (ebenfalls Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt) entschädigt werden und dabei bleibe es auch.

 

 


Sonst wird es mit den Entschädigungen viel zu teuer für die Stadt Wien und damit habe ich mich abzufinden, auch wenn ich noch sehr um eine Anerkennung als Opfer kämpfen sollte.

 

 

 

Das ist eigentlich ein verbrecherisches Verhalten, nicht nur weil man sich in meinem Fall der Verfehlungen bewußt ist, sondern bei anderen Fällen auch.

 


 

Die Wiener Rathaus SPÖ, seit ewigen Zeiten vrantwortlich für die Wiener Jugendwohlfaht befürchtet, dass sich weitere 1000ende Betroffene melden werden, falls man mir eine Entschädigung wie den Heimkindern geben und mich somit als Opfer anerkennen würde.

 


 

Der Grünabgeordente Steinhauser wird am 16.11.2016 auf der ORF Seite wie folgt zitiert: Er fordert eine bundesweite staatliche Untersuchungskommission und Anlaufstelle für Betroffene.

 


 

Ich forderte als klerikales Missbrauchsopfer nachweislich schon seit 1999 für Österreich eine einzige und große übergeordnete Untersuchungskommission nach dem Muster Irlands.


 

 

Ich führte 8 Hompages, deckte etliche klerikale Missbrauchsfälle auf und schrieb in vielen, vielen Fällen unverblümt die Namen der Täter aus.

 

 


2004, nach meinem Aufruf in der ORF Sendung Vera, dass sich endlich weitere Opfer öffentlich melden sollten (2002 machte ich diesen Aufruf schon in der Sendung „taff“ in Deutschland), begannen sich plötzlich Opfer massenweise zu melden.

 


 

Letztendlich führte das auch zu einer Klasnikkommissionen und in Folge zu weiteren Kommissionen.

 

 


Wesentlich aber dafür war meine Hintergrundarbeit, wie z. B. dass Dr. Schüssel Frau Klasnic dem Kardinal als Leiterin für eine Komission empfahl.

 

 

 

Seit 40 Jahren habe ich als klerikales Missbrauchsopfer schon genug an Retourkutschen wegen meiner diesbezüglichen Aufdeckungsarbeit einstecken müssen.

 


 

Nachweislich machte ich schon 1975 (vermutlich auch allererster) Groer in Göttweig zum Thema. Ich war während meiner Gymnasialzeit Kandiat des Stiftes Göttweig.

 


 

Ich sprach damals mit vielen Leuten über Groers Treiben, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren (diese Liste ist lang).

 

 


Doch für die Medienleute war das noch nicht interessant, denn Groer war damals nur ein unbekannter Religionslehrer. Es ist sehr schade, dass erst 1995 die ganze Sache offiziell bekannt wurde und nicht früher!

 

 


Seit 2005 wird an Groers Todestag jährlich eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab abgehalten und seit damals mache ich darauf aufmerksam.

 


 

Am Grab des Kardinals finden sich bereits hundert Votivtafeln (Basis für eine Seligsprechung), die von dankbaren Gläubigen angebracht wurden. Ich will, dass dieser Groerblödsinn eingestellt wird, doch bis dato wird diese Zeremonie unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw. weiter durchgeführt und Göttweig (Groers Heimatkloster) entsendet dazu immer einige seiner Mitbrüder. Nichts wird bis dato dagegen unternommen. 


 

 

Eine Ergänzung zu den Votivtafeln an Groers Grab:

 


 

Kardinal Christoph Schönborn sagt erst vor ganz kurzer Zeit (14.9.2016) am Ende eines Interviews, dass Dr. Prüller in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ unter dem Titel „Über moralische Gewissheit und Gedenken an seinen Vorgänger Dr, Groer“ führte auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“

 


 

Hier sind einige Beweise von Groer als anerkannten Fürsprecher. Diese Fürsprecherei ist die Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung:

 


 

http://2.bp.blogspot.com/-fjm9o8sZk5k/VppoMaPIBxI/AAAAAAAAabE/wOuyHFVhiI4/s1600/Kreuznet%252C%2BGroer%2B%2Bgeplante%2BSeligsprechung%2B3.jpg

 

 

http://4.bp.blogspot.com/-Y9Ua3Wepf7E/VppoQRjjv9I/AAAAAAAAabM/DcCBPokGxQk/s1600/Votivtafeln%2Bauf%2BGroers%2BGrab.jpg

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-4s9oJqQXg2g/VppoTcXjd9I/AAAAAAAAabU/BORcYA3_GvM/s1600/Votivtafeln%2BGrab%2BGroer%2B1%252C%2BSeligsprechung%252C%2BHomepage%2BMichael%2BTfirst.jpg

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-LieOdcHd5Pc/VppoWQKS2rI/AAAAAAAAabc/U89HJ9ui7qM/s1600/Votivtafeln%2BGrab%2BGroer%2B2%252C%2BSeligsprechung%252C%2BHomepage%2BMichael%2BTfirst.jpg

 

 

http://3.bp.blogspot.com/-ZDqksqRE7O4/VppoArw9j7I/AAAAAAAAaas/b7QTXOfVeio/s1600/An_Groers_Grab_geplante_Seligsprechung_1.jpg

 

 

http://2.bp.blogspot.com/-lcxuFt70Wik/VppoIbILMsI/AAAAAAAAaa8/M_k4n5g9u9A/s1600/An_Groers_Grab_geplante_Seligsprechung_3.jpg

 

 

http://3.bp.blogspot.com/-9AGwAfIAu80/VV8vZI9ikHI/AAAAAAAAVsI/NbKfFqP01Ss/s1600/Nuntius%2Bund%2BGroer%2B1.jpg

 

 

http://2.bp.blogspot.com/-J-bDjFnozHc/VV8vfkiRyUI/AAAAAAAAVsQ/X39K4SpuE7s/s1600/Nuntius%2Bund%2BGroer%2B2.jpg

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-tNzV6A-FSnM/VsnGRbbXbCI/AAAAAAAAar0/V5UkYlsMFT0/s1600/2012%2Bist%2Bneben%2Banderen%2BG%25C3%25B6ttweigern%2Bauch%2Bder%2BG%25C3%25B6ttweiger%2BPater%2BMaurus%2BKocher%2Ban%2BGroers%2BGrab.jpg

 

  

 

Noch einmal: Beim Staatsakt im Parlament bat Kardinal Schönborn öffentlich um Vergebung.

 

 


Der Sprecher von Kardinal Schönborn, Dr. Michael Prüller (Jurist und Journalist), diffamierte mich als klerikales Missbrauchsopfer erst 2015 öffentlich in der Tageszeitung Kurier.

 


 

Im Jänner 2004 (lange vor einer Klasnik-Komission) unterschrieb ich im erzbischöflichen Palais einen Schweigeldvertrag mit folgendem Wortlaut:


 

 

„Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."


 

 

Nachdem ich diesen Schweigegeldvertrag unterschrieben habe, eruierte ich zu meinem Erstaunen, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ. Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch und dieses unmoralische Täterschützen wird bis heute weiter forciert.


 

 

Kardinal Schönborn gab seinerzeit auch folgende menschenverachtende Anweisung:

 

 

 

„Mundtot machen ist auch totmachen“, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“


 

 

Bei all dem Schrecklichen, das ich erleben musste, gibt es in meinem Leben zum Glück auch Schönes zu berichten. Ich bin seit Mai 1981 sehr glücklich verheiratet (jetzt 2016, sind das schon 35 Jahre) und ich habe drei tüchtige Söhne. Alle drei haben am TGM maturiert (schwerste Wiener Schule) und zwei studieren an der TU Informatik (bzw. sind schon fertig, Mastergrad ist in Bearbeitung) und sie arbeiten auch schon fix während des Studiums. Der Jüngste ist im staatlichen Dienst. Sportlich und musisch sind sie alle, spielen mehrere Instrumente, komponieren, zeichnen, malen.

 

 

 

Mein offener Brief an Frau NR-Präsidentin Bures


 

http://catholicartone.blogspot.co.at/

 

 

 

 

Meine Klage gegen die Stadt Wien


 

http://wienergemeinderat.blogspot.co.at/



 

 

Meine gesamte "Missbrauchsvita" (mit allen Details) ist hier zu lesen:

 

 

http://michaeltfirst.blogspot.co.at/2015/


 

 

 

 

 

Als ehemaliger Kunstschüler von Frau Prof. Gerda Matejka – Felden begann ich Anfang der 1980er Jahre neben anderen Themen immer mehr über das Thema "Missbrauchskirche" zu malen und ich gründete die Kunstrichtung "Kath.art" (abgeleitet von catholic art).