Samstag, 19. November 2016

Kritik am Staatsakt


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tfirst@gmx.at

 

 

 

Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst (Michael ist mein Rufname) und ich wurde am 10. März 1956 in Waidhofen a. d. Ybbs als Franz Alois Michael Gugler geboren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nur wegen meiner "Bastardabstammung" wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus.


 

 

Am 17.11.2016 übertrug der ORF aus dem Parlament live den Staatsakt "Geste der Verantwortung" für ehemalige Heimkinder.

 

 

Am 27.12.2016 war in etlichen Medien zu lesen, dass doch keiner der insgesamt 17 Beschuldigten im sogenannten Skandal des Wiener Kinderheimes am Wilhelminenberg angeklagt wird. Im September wurde das Verfahren endgültig von der Wiener Staatsanwaltschaft eingestellt.

 

 

Wenn schon im September die Zurücklegung durch die Staatsanwaltschaft bekannt war, wieso wurde öffentlich darüber nicht berichtet?

 

 

Womöglich deswegen, weil der Staatsakt für missbrauchte Heimkinder im Parlament, der 8 Wochen später stattfand, schon in Vorbereitung war?

 

 

Wer aller wusste von dieser Zurücklegung?

 

 

Von einem der Heimkinderrepräsentanten weiß ich, dass er jahrzehntelang als ÖGB Betriebsrat tätig war. Etliche, die für den Staatsakt als Initiatoren tätig waren, sind ÖGBler. Unterwarfen sie sich alle einer Schweigeparole, dass ja nichts an die Opfer, die zum Staatsakt eingeladen wurden, durchdringt?

 

   

Auch das bleibt also leider unsanktioniert und so wurde es gekonnt vertuscht:

 

 

1988 verabschiedete sich die Gemeinde Wien von einer Prügelerzieherin, die der SPÖ zugehörig und am Wilhelminenberg und in Klosterneuburg tätig war, mittels eines Disziplinarverfahrens.

 

 

Das Disziplinarverfahren endete dann mit einer Belohnung für die Täterin, nämlich mit einer Frühpensionierung (sie war damals knapp über 40 Jahre alt) bei vollen Pensionsbeamtenbezügen und sonst gab es keine Konsequenzen für eine der ärgsten Täterinnen der Gemeinde Wien. Das fällt in die Ära von Bürgermeister Dr. Helmut Zilk und sein erster Sekretär war damals Dr. Kurt Scholz (Klasnic-Kommissionsmitglied), könnte es sein, dass all das auch über seinen Schreibtisch gegangen ist? Im Gänsehäufl begegnen ihr im Sommer oft viele ehemalige Heimkinder, da grinst sie dann immer……

 

 

Auch das bleibt unsanktioniert:

 

 

Starke Worte fand 2013 die Salzburger Historikerin Ingrid Bauer. Sie sprach im Rahmen eines Symposions über „Jugendfürsorge und Gewalt“ über die Aushebelung des Rechts bei Kindesabnahmen durch die Jugendämter. Laut Historikerin Bauer wurden Entscheidungen des Jugendamtes „ungeschaut genehmigt und durchgewunken“.




Der zur Berühmtheit gelangte Wiener Kinderheimskandal ist leider nur ein kleines Kapitel der Wiener Jugendwohlfahrt gewesen. Tausende weitere Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt wollen ebenfalls als Opfer anerkannt werden. Doch die Gemeinde Wien sieht nach wie vor keine Veranlassung dafür ebenfalls Kommissionen einzurichten, wie für den Heimkinderskandal, um eben an alle Betroffenen Entschädigungen zu zahlen. Die Begründung lautet von den Mitarbeitern aus Bürgermeister Häupls Büro: „Das würde ja noch viel teurer kommen, als die bis dato geleisteten Entschädigungen von über 40 MIO Euro an die Wiener Heimkinder.“


   


Und hier ist meine Kritik am Staatsakt "Geste der Verantwortung", der am 17.11.2016 im ORF aus dem Parlament live übertragen wurde:

 

 

Frau Nationalratspräsidentin Bures nehme ich ihre Ehrlichkeit ab. Sie war nie in die Sachen involviert und konnte somit auch nichts vertuschen. Dass sie den Staatsakt als Geste der Verantwortung plante ist ihr auch hoch anzurechnen. 

 

 

Bürgermeister Häupl, der am Staatsakt auch teilnahm, aber dort nicht sprach, ist schon einer der Involvierten, weil es wider seinen Versprechungen bis dato zu keinen Konsequenzen bei Tätern kam, bei denen die Sachen noch nicht verjährt wären. Das ist schon wieder im kriminellen Bereich der Vertuschung.

 

 

Frau Nationalratspräsidentin Bures plante den Staatsakt ursprünglich ohne geplantes Beisein der Kirche. Ein halbes Jahr ging es aber hinter den Kulissen hoch her, weil sich unbedingt Kardinal Schönborn als Staatsaktredner mit hineindrängen wollte, und Schönborn war einer der obersten Vertuscher.

 

 

Beim Staatsakt sagte Schönborn: „Ich bitte um Vergebung.  „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. 

 

 

Er betonte, dass die Kirche wissentlich Täter versetzt hat.

 

 

Schönborn sagte nicht, was der Wahrheit entsprechen würde. Seine Rede hätte so lauten müssen: „Ich selbst habe bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt, oder bei vielen Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert oder blockiert. Ich habe frühe Aufdecker dieser Sachen durch meine Sprecher schwerst diffamieren lassen, ihnen geschadet und sie verleumdet. Dank Frau Nationalrätin Bures kann ich mich heute bei diesem Staatsakt getrost der Öffentlichkeit präsentieren ein schwammiges Schuldeingeständnis machen und um Vergebung bitten, denn es ist ja bereits alles verjährt, was man mir sonst hätte vorwerfen können, mir kann also gerichtlich nichts mehr passieren. Aber ich bin anständig und danke deswegen ab, weil mein Verhalten nicht ordentlich und auch straffällig gewesen ist.“

 

 

Vor Jahren reichte ich bei der Wiener Staatsanwaltschaft eine 244seitige Anzeige (ein Jahr Arbeit) gegen Kardinal Schönborn auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 ein. Die Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft mit der Begründung sofort zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich Schönborn so alles vorwerfe:

 

 

http://3.bp.blogspot.com/-T-ZhlvQ3nIM/Vj8xaP5RhbI/AAAAAAAAZic/2In7aBD3408/s1600/Kardinal%2BSch%25C3%25B6nborn%252C%2BZur%25C3%25BCcklegung%2Bvon%2BMichael%2BTfirsts%2BAnzeige.jpg


 

 

Die Kirche ist auch nach wie vor nicht bereit Ihre Schulden zu bezahlen: Gegen Ende meiner erfolgreichen Jahrzehnte langen Arbeit, und das war 6 Jahre vor der Klasnik-Kommission, startete ich in TVs meine ganz großen Aufrufe (2004 in der ORF Sendung “Vera“ ,ein Jahr davor machte ich den Aufruf schon in Deutschland), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Die Aufrufe waren so erfolgreich, dass immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen, und 6 - 7 Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Und da ich, um weitere Leidensgenossen zu finden und sie zu überreden, sich ebenfalls in der Öffentlichkeit zu outen, Tag und Nacht arbeitete, viel dafür unterwegs war, und es leider noch vor vielen Jahren für Private noch üblich war, Internetkosten vom Festnetz aus nach laufenden Telefoneinheiten zu bezahlen (da gab es noch keine Pauschaltarife), hatte ich oft Telefonkosten in der Höhe wie eine Großfirma und etliche Kosten für Papier wegen unzähliger Schreiben, Generationen von PCs und Laptops und Druckerpatronen verbrauchte ich, vom Zeitaufwand ganz zu schweigen. Ich wollte diese Kosten von der Klasnik-Kommission abgegolten haben, doch meine Pionierarbeit wurde als "nicht notwendig gewesen" honoriert (Frau Klasnik bekommt aber jedes Blatt Papier vom Kardinal ersetzt).

 

 

Zurück zum Staatsakt, wo es hauptsächlich ja nur um den Kinderheimskandal schlechthin ging. 

 

 

Doch der Kinderheimskandal war nur ein Kapitel (ein kleines Kapitel) der Jugendwohlfahrt. 




Tausende weitere Opfer der Jugendwohlfahrt, wo diese schwerst versagt hat, wollen ebenfalls als Opfer anerkannt werden. Seit Jahren kämpfe ich um diese Anerkennung.


 


Die Wiener Jugendwohlfahrt war für fast 13 Jahre mein Vormund (uneheliche Geburt) und sie hatte die ganze Zeit zugesehen (WEGGESEHEN), wie es mit mir bergab ging ähnlich einem Kampusch-Schicksal, aber anderer Art.

 

 


All das wäre mir nicht passiert, wenn die Wiener Jugendwohlfahrt ihre Aufsichtspflicht nicht grob fahrlässig vernachlässigt hätte.



Da bei mir sexueller Missbrauch, bis über tägliche körperliche Gewalt, wie auch schlechte Berufsaussichten in die Zeit fielen, als die Wiener Jugendwohlfahrt für fast 13 Jahre mein Vormund war hob für mich der Weisse Ring im Zuge der Bearbeitung des Heimkinderskandals einen 150 Seiten starken Akt über mich aus (angelegt 1956).

 

 


Was ich da las, war gewaltig und zeigt eine eindeutige Schuld der Wiener Jugendwohlfahrt.

 

  

 

Seit 6 Jahren wurden meine Bitten vom Wiener Bürgermeister, den zuständigen Stadträten (Oxonitsch, jetzt Wehsely) und vom Gemeinderat selbst negiert, dass Fälle wie ich ebenfalls entschädigt werden müssen und wir Betroffene Anerkennung als Opfer erfahren sollen.

 

  


Die Oppositionsparteien, die die Vorzeichen ändern wollten, wurden immer von der regierenden Rathauspartei (SPÖ) niedergestimmt.

 

 

 

Die Verantwortlichen im Rathaus (Bürgermeister, Stadtrat, usw.) wollten aber nie auf eine humanitäre Lösung setzen und sie redeten sich permanent auf den Wiener Gemeinderat aus.

 

 

 

Anfangs dachte ich noch, dass die Verantwortlichen der Stadt Wien nicht so eine verleugnerische und vertuschende Härte aufzeigen wie  die Kirche, doch ich habe mich in der Person von Bürgermeister Dr. Häupl (SPÖ), seinen SPÖ Stadträten und all den SPÖ Gemeinderäten schwer getäuscht.

 

 

 

Im Namen von Bgm. Häupl wurde immer argumentiert, dass der Wiener Gemeinderat Schuld sei, weil nur er die Vorzeichen für eine Entschädigung für weitere Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt ändern könnte. 

 

 

 

Herr Mager aus dem Wiener Rathaus sagte mir erst vor wenigen Wochen, dass Frau Stadträtin Wehsely und Herr Bürgermeister Häupl aber doch keine Veranlassung sehen für die anderen Opfer der Jugendwohlfahrt Entschädigungen zu zahlen.


 

 

Es sollen nur die Wiener Heimkinder (ebenfalls Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt) entschädigt werden und dabei bleibe es auch.

 

 


Sonst wird es mit den Entschädigungen viel zu teuer für die Stadt Wien und damit habe ich mich abzufinden, auch wenn ich noch sehr um eine Anerkennung als Opfer kämpfen sollte.

 

 

 

Das ist eigentlich ein verbrecherisches Verhalten, nicht nur weil man sich in meinem Fall der Verfehlungen bewußt ist, sondern bei anderen Fällen auch.

 


 

Die Wiener Rathaus SPÖ, seit ewigen Zeiten vrantwortlich für die Wiener Jugendwohlfaht befürchtet, dass sich weitere 1000ende Betroffene melden werden, falls man mir eine Entschädigung wie den Heimkindern geben und mich somit als Opfer anerkennen würde.

 


 

Der Grünabgeordente Steinhauser wird am 16.11.2016 auf der ORF Seite wie folgt zitiert: Er fordert eine bundesweite staatliche Untersuchungskommission und Anlaufstelle für Betroffene.

 


 

Ich forderte als klerikales Missbrauchsopfer nachweislich schon seit 1999 für Österreich eine einzige und große übergeordnete Untersuchungskommission nach dem Muster Irlands.


 

 

Ich führte 8 Hompages, deckte etliche klerikale Missbrauchsfälle auf und schrieb in vielen, vielen Fällen unverblümt die Namen der Täter aus.

 

 


2004, nach meinem Aufruf in der ORF Sendung Vera, dass sich endlich weitere Opfer öffentlich melden sollten (2002 machte ich diesen Aufruf schon in der Sendung „taff“ in Deutschland), begannen sich plötzlich Opfer massenweise zu melden.

 


 

Letztendlich führte das auch zu einer Klasnikkommissionen und in Folge zu weiteren Kommissionen.

 

 


Wesentlich aber dafür war meine Hintergrundarbeit, wie z. B. dass Dr. Schüssel Frau Klasnic dem Kardinal als Leiterin für eine Komission empfahl.

 

 

 

Seit 40 Jahren habe ich als klerikales Missbrauchsopfer schon genug an Retourkutschen wegen meiner diesbezüglichen Aufdeckungsarbeit einstecken müssen.

 


 

Nachweislich machte ich schon 1975 (vermutlich auch allererster) Groer in Göttweig zum Thema. Ich war während meiner Gymnasialzeit Kandiat des Stiftes Göttweig.

 


 

Ich sprach damals mit vielen Leuten über Groers Treiben, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren (diese Liste ist lang).

 

 


Doch für die Medienleute war das noch nicht interessant, denn Groer war damals nur ein unbekannter Religionslehrer. Es ist sehr schade, dass erst 1995 die ganze Sache offiziell bekannt wurde und nicht früher!

 

 


Seit 2005 wird an Groers Todestag jährlich eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab abgehalten und seit damals mache ich darauf aufmerksam.

 


 

Am Grab des Kardinals finden sich bereits hundert Votivtafeln (Basis für eine Seligsprechung), die von dankbaren Gläubigen angebracht wurden. Ich will, dass dieser Groerblödsinn eingestellt wird, doch bis dato wird diese Zeremonie unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw. weiter durchgeführt und Göttweig (Groers Heimatkloster) entsendet dazu immer einige seiner Mitbrüder. Nichts wird bis dato dagegen unternommen. 


 

 

Eine Ergänzung zu den Votivtafeln an Groers Grab:

 


 

Kardinal Christoph Schönborn sagt erst vor ganz kurzer Zeit (14.9.2016) am Ende eines Interviews, dass Dr. Prüller in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ unter dem Titel „Über moralische Gewissheit und Gedenken an seinen Vorgänger Dr, Groer“ führte auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“

 


 

Hier sind einige Beweise von Groer als anerkannten Fürsprecher. Diese Fürsprecherei ist die Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung:

 


 

http://2.bp.blogspot.com/-fjm9o8sZk5k/VppoMaPIBxI/AAAAAAAAabE/wOuyHFVhiI4/s1600/Kreuznet%252C%2BGroer%2B%2Bgeplante%2BSeligsprechung%2B3.jpg

 

 

http://4.bp.blogspot.com/-Y9Ua3Wepf7E/VppoQRjjv9I/AAAAAAAAabM/DcCBPokGxQk/s1600/Votivtafeln%2Bauf%2BGroers%2BGrab.jpg

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-4s9oJqQXg2g/VppoTcXjd9I/AAAAAAAAabU/BORcYA3_GvM/s1600/Votivtafeln%2BGrab%2BGroer%2B1%252C%2BSeligsprechung%252C%2BHomepage%2BMichael%2BTfirst.jpg

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-LieOdcHd5Pc/VppoWQKS2rI/AAAAAAAAabc/U89HJ9ui7qM/s1600/Votivtafeln%2BGrab%2BGroer%2B2%252C%2BSeligsprechung%252C%2BHomepage%2BMichael%2BTfirst.jpg

 

 

http://3.bp.blogspot.com/-ZDqksqRE7O4/VppoArw9j7I/AAAAAAAAaas/b7QTXOfVeio/s1600/An_Groers_Grab_geplante_Seligsprechung_1.jpg

 

 

http://2.bp.blogspot.com/-lcxuFt70Wik/VppoIbILMsI/AAAAAAAAaa8/M_k4n5g9u9A/s1600/An_Groers_Grab_geplante_Seligsprechung_3.jpg

 

 

http://3.bp.blogspot.com/-9AGwAfIAu80/VV8vZI9ikHI/AAAAAAAAVsI/NbKfFqP01Ss/s1600/Nuntius%2Bund%2BGroer%2B1.jpg

 

 

http://2.bp.blogspot.com/-J-bDjFnozHc/VV8vfkiRyUI/AAAAAAAAVsQ/X39K4SpuE7s/s1600/Nuntius%2Bund%2BGroer%2B2.jpg

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-tNzV6A-FSnM/VsnGRbbXbCI/AAAAAAAAar0/V5UkYlsMFT0/s1600/2012%2Bist%2Bneben%2Banderen%2BG%25C3%25B6ttweigern%2Bauch%2Bder%2BG%25C3%25B6ttweiger%2BPater%2BMaurus%2BKocher%2Ban%2BGroers%2BGrab.jpg

 

  

 

Noch einmal: Beim Staatsakt im Parlament bat Kardinal Schönborn öffentlich um Vergebung.

 

 


Der Sprecher von Kardinal Schönborn, Dr. Michael Prüller (Jurist und Journalist), diffamierte mich als klerikales Missbrauchsopfer erst 2015 öffentlich in der Tageszeitung Kurier.

 


 

Im Jänner 2004 (lange vor einer Klasnik-Komission) unterschrieb ich im erzbischöflichen Palais einen Schweigeldvertrag mit folgendem Wortlaut:


 

 

„Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."


 

 

Nachdem ich diesen Schweigegeldvertrag unterschrieben habe, eruierte ich zu meinem Erstaunen, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ. Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch und dieses unmoralische Täterschützen wird bis heute weiter forciert.


 

 

Kardinal Schönborn gab seinerzeit auch folgende menschenverachtende Anweisung:

 

 

 

„Mundtot machen ist auch totmachen“, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“


 

 

Bei all dem Schrecklichen, das ich erleben musste, gibt es in meinem Leben zum Glück auch Schönes zu berichten. Ich bin seit Mai 1981 sehr glücklich verheiratet (jetzt 2016, sind das schon 35 Jahre) und ich habe drei tüchtige Söhne. Alle drei haben am TGM maturiert (schwerste Wiener Schule) und zwei studieren an der TU Informatik (bzw. sind schon fertig, Mastergrad ist in Bearbeitung) und sie arbeiten auch schon fix während des Studiums. Der Jüngste ist im staatlichen Dienst. Sportlich und musisch sind sie alle, spielen mehrere Instrumente, komponieren, zeichnen, malen.

 

 

 

Mein offener Brief an Frau NR-Präsidentin Bures


 

http://catholicartone.blogspot.co.at/

 

 

 

 

Meine Klage gegen die Stadt Wien


 

http://wienergemeinderat.blogspot.co.at/



 

 

 

Als ehemaliger Kunstschüler von Frau Prof. Gerda Matejka – Felden begann ich Anfang der 1980er Jahre neben anderen Themen immer mehr über das Thema "Missbrauchskirche" zu malen und ich gründete die Kunstrichtung "Kath.art" (abgeleitet von catholic art).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Dienstag, 18. Oktober 2016

Offener Brief an Nationalratspräsidentin Bures



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tfirst@gmx.at



Ich begrüße Sie als Besucher/in meines Blogs.

 


Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst (Michael ist mein Rufname). Ich wurde am 10. März 1956 in Waidhofen a. d. Ybbs als Franz Alois Michael Gugler geboren.




Nationalratspräsidentin Bures (zurzeit auch interimistische Bundespräsidentin der Republik Österreich) will am Donnerstag, den 17.11.2016, im Parlament einen gemeinsamen „Akt als Geste der Verantwortung“ für das Unrecht an Heimkindern und klerikalen Missbrauchsopfern setzen. Bundeskanzler, Ländervertreter und auch Kardinal Schönborn werden an der Veranstaltung teilnehmen.




Anlässlich dieser geplanten Versöhnungsgeste ersuchte ich die Nationalratspräsidentin am 18.10.2016 mittels eines offenen Briefes endlich die Installierung einer großen und übergeordneten Missbrauchskommission in Österreich zu veranlassen.

 

 

 

Der zur Berühmtheit gelangte Wiener Kinderheimskandal ist leider nur ein kleines Kapitel der Wiener Jugendwohlfahrt gewesen. Tausende weitere Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt wollen ebenfalls als Opfer anerkannt werden. Doch die Gemeinde Wien sieht nach wie vor keine Veranlassung dafür ebenfalls Kommissionen einzurichten, wie für den Heimkinderskandal, um eben an alle Betroffenen Entschädigungen zu zahlen. Die Begründung lautet von den Mitarbeitern aus Bürgermeister Häupls Büro: „Das würde ja noch viel teurer kommen, als die bis dato geleisteten Entschädigungen von über 40 MIO Euro an die Wiener Heimkinder.“

 

 

  
 

Vorweg noch kurz etwas Positives: Bei all dem Schrecklichen, das ich erleben musste, gibt es in meinem Leben zum Glück auch Schönes zu berichten. Ich bin seit Mai 1981 sehr glücklich verheiratet (jetzt 2016, sind das schon 35 Jahre) und ich habe drei tüchtige Söhne. Alle drei haben am TGM maturiert (schwerste Wiener Schule) und zwei studieren an der TU Informatik (bzw. sind schon fertig, Mastergrad ist in Bearbeitung) und sie arbeiten auch schon fix während des Studiums. Der Jüngste ist im staatlichen Dienst. Sportlich und musisch sind sie alle, spielen mehrere Instrumente, komponieren, zeichnen, malen.

 

 

Ich möchte eingangs auch noch jemanden posthum erwähnen: Eine Großtante meiner Gattin war Frau Lena Lieba Gitter-Rosenblatt. Tante Lena gab mir viel Kraft und Mut, dass ich schonungslos die Vertuschungen der klerikalen Missbrauchsfälle seit Jahrzehnten als Pionier und Aktivist aufzeigen konnte, und dass ich vor niemanden Angst zu haben brauche, denn sie berichtete mir immer wieder, wie sie vom Kukluxklan verfolgt wurde, weil sie gegen Rassismus kämpfte. Als Jüdin emigrierte sie aus Österreich in die USA und sie gründete in den USA 500 Schulen für "Schwarze". Sie hatte auch viel Kontakt mit den Clintons und den Kennedys, die sie sogar zum Vorbild nahmen. Sie verbreitete die Montessoripädagogik in den USA, da sie vor ihrer Emigration die erste Montessoripädagogin in Wien war.

   

 

 

Und nun folgt mein am 18.10.2016 abgeschickter öffentlicher Brief  an Frau Nationalratspräsidentin Bures:





Sehr geehrte Frau Nationalratspräsidentin Bures, zurzeit  auch interimistische Bundespräsidentin der Republik Österreich!

 

 

Durch Ihre Intervention wollen das offizielle Österreich und die Kirche im Parlament am Donnerstag, den 17. November, einen gemeinsamen Akt der Geste der Verantwortung für das Unrecht an Heimkindern setzen.

 

 

Anlässlich dieser von Ihnen geplanten Versöhnungsgeste ersuche ich Sie hiermit mittels dieses offenen Briefes, endlich die Installierung einer großen und übergeordneten Missbrauchskommission in Österreich zu veranlassen.

 

 

Als es 1999 einigen sehr hartnäckigen Missbrauchsopfern in Irland gelang, den damaligen Premierminister Bertie Ahern zu überzeugen, dass er eine große und völlig unabhängige Untersuchungskommission einsetzen solle, kam er diesem Wunsch letztendlich nach.

 

   

Seit damals begann ich, in unserem Land Politiker aller Couleurs zu sekkieren und zu überzeugen, dass wir ebenfalls so eine Missbrauchskommission nach dem Muster Irlands benötigen. Die Umsetzung sollte noch 11 Jahre dauern. Meine u. a. auch an Dr. Schüssel gerichteten Schreiben sollten Früchte tragen, aber komischerweise erst, als er nicht mehr Kanzler war. Er führte Gespräche mit dem Kardinal und empfahl diesem, eine Vertraute seiner Riege, die ÖVP Exlandeshauptfrau Klasnik, mit der Bildung so einer Kommission zu beauftragen. Der Kardinal rief sie an, fragte, ob sie das auch wirklich tun würde, sie bejahte und die Kommission Opferschutz (im Volksmund Klasnik-Kommission) wurde 2010 in den Agenturräumen von Frau Klasniks und Herrn Höseles gemeinsamer Agentur geboren und Frau Klasnik wurde von der Kirche mit einer Kommissionsbildung (mit viel Opus Dei Filz rundherum) beauftragt.

 

 

Dazu möchte ich erwähnen, dass ich im Jahr 2004 einen Aufruf in der ORF Sendung “Vera“ machte (2003 machte ich ihn schon in Deutschland in der Sendung "taff"), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Meine Aufrufe waren so erfolgreich, dass immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen, und 6 - 7 Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Außerdem entstanden und entstehen bis dato unzählige Dokumentationen von Opfern über deren Leid, aber Konsequenzen bei Vertuschern gibt es nach wie vor keine.

 

 

Sehr geehrte Frau Präsidentin, zu Ihrer geplanten Festivität im Parlament möchte ich anmerken, dass alleine der Wiener Kinderheimskandal nur ein Kapitel der Wiener Jugendwohlfahrt war und dass die SPÖ Stadtregierung bis dato (2016) leider die Aufarbeitung der anderen vielen skandalösen Fälle der Wiener Jugendwohlfahrt aus den letzten Jahrzehnten permanent ablehnt, um weiteren Entschädigungszahlungen zu entgehen. Auch der Gleichbehandlungsgrundsatz scheint der Wiener Rathaus SPÖ völlig unbekannt zu sein.

 

 

Nur wegen meiner "Bastardabstammung" wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus. Die Wiener Jugendwohlfahrt war für fast 13 Jahre mein Vormund und sie hat ihre Aufsichtspflicht grob fahrlässig vernachlässigt. Die Jugendwohlfahrt hatte die ganze Zeit zugesehen (WEGGESEHEN), wie es mit mir bergab ging (ähnlich einem Kampusch-Schicksal, aber anderer Art).

 

 

Meine Versuche als ehemaliges Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt, eine berechtigte Entschädigungszahlung im Zuge des Wiener Kinderheim- und Pflegekindskandals zu erhalten, scheiterten seit 6 Jahren bis dato. Ich suchte jahrelang und immer wieder einen konstruktiven Dialog für eine humanitäre Lösung.

 

 

Meine immensen Bitten an den Wiener Bürgermeister, den zuständigen Stadträten (Oxonitsch, jetzt Wehsely) und an den Gemeinderat selbst wurden negiert und die Vorzeichen wurden einfach nicht und nicht geändert. Und die Oppositionsparteien, die die Vorzeichen ändern wollten, wurden immer von der regierenden Rathauspartei (SPÖ) niedergestimmt.

 

 

Anfangs dachte ich noch, dass die Verantwortlichen der Stadt Wien nicht so eine verleugnerische und vertuschende Härte aufzeigen wie  die Kirche, doch ich habe mich in der Person von Bürgermeister Dr. Häupl (SPÖ), seinen SPÖ Stadträten und all den SPÖ Gemeinderäten schwer getäuscht.

 

 

Mein Fall ist kaum mit anderen Fällen vergleichbar, obwohl es sehr viele Geschädigte der Wiener Jugendwohlfahrt und nicht nur die Heimkinder gibt. Die Verantwortlichen im Rathaus (Bürgermeister, Stadtrat, usw.) wollten aber nie auf eine humanitäre Lösung setzen und sie redeten sich permanent auf den Wiener Gemeinderat aus.

 

 

Alle argumentierten immer, dass nur der Wiener Gemeinderat Schuld sei, weil er die Vorzeichen für eine Entschädigung für alle Opfer der Jugendwohlfahrt nicht erweitern wolle, sondern eben nur die Heimkinder (als Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt) entschädigen will.

 

 

Im Sommer 2016 habe ich letztendlich die Stadt Wien geklagt, weil mir seitens des Rathauses jahrelang mitgeteilt wurde, dass es unter den gegebenen Vorzeichen keine Entschädigung für mich als Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt gäbe, weil ich kein Heimkind war, und diesbezüglich die Vorzeichen vom Gemeinderat geändert gehörten (die Vorzeichen wurden aber nicht und nicht geändert).

 

 

Da bei mir sexueller Missbrauch, bis über tägliche körperliche Gewalt, wie auch schlechte Berufsaussichten in die Zeit fielen, als die Wiener Jugendwohlfahrt für fast 13 Jahre mein Vormund war und ihre Aufsichtspflicht grob fahrlässig vernachlässigt hat, bezifferte ich den Betrag, den ich von der Stadt Wien als Schmerzensgeld (oder Entschädigung) fordere, vorerst einmal mit € 30.000.

 

 

Und jetzt soll ich mir im Parlament Versöhnungsgesten ansehen, wo seitens der Verantwortlichen niemand in den letzten Jahren um Deeskalation bemüht war?

 

 

Das war die staatliche Seite, die mich persönlich betrifft, und jetzt möchte ich über die grauslichen kirchlichen Aktionen in Verbindung mit meiner Person berichten, wo für allerärgste opferverleumdende Aktionen Kardinal Schönborn persönlich einen erheblichen Beitrag trägt, der ebenfalls Versöhnungsgesten im Parlament an uns Opfer zeigen will.

 

 

Ungefähr ein Jahr nach meinem Aufruf in der ORF Sendung “Vera“ wurde ich auch in folgender Sache von einem Seher kontaktiert, der mich aufmerksam machte, dass unterschwellig und verdeckt ein Seligsprechungsprozess für Kardinal Groer betrieben wird. Sofort verbreitete ich das auch in der Medienwelt, und meine Aufrufe, gegen dieses Treiben vorzugehen, wurden von Politikern wie auch der österr. Kirchenführung völlig ignoriert, sie unternahmen dagegen gar nichts.

 

 

In einem Artikel der Tageszeitung Kurier vom 2.2.2015 meldet sich u. a. der Sprecher von Kardinal Schönborn, Dr. Michael Prüller (Jurist und Journalist) zu Wort und sagt, dass ich, als ich im Jänner 2004 von Kardinal Schönborn eine Entschädigung von € 3.700 erhielt, Kardinal Groer noch nicht zum Thema machte. Das Geld sei aus "sozialen Gründen" an mich bezahlt worden. Die Vorwürfe, die ich seinerzeit gegen verschiedene Priester erhoben habe, seien für die Erzdiözese "nicht nachvollziehbar" gewesen. Zugleich gesteht Dr. Prüller aber sehr beiläufig: "Seit dieser Zeit sind wir, was unsere Verantwortung gegenüber den Missbrauchsvorwürfen betrifft, sehr viel selbstkritischer geworden."

 

 

Man bedenke, das ist ein öffentliches Argument des Kardinalsprechers aus dem Jahr 2015.

 

 

Dazu: In einem Artikel, den der Standard am 2. August 2002 unter dem Titel „Missbrauch und Kirche: Opfer droht, etliche Namen zu nennen“ über mich verfasste, steht, dass mir Groer sehr nahe gekommen ist, und ich bekam erst 2004 das Schweigegeld von Kardinal Schönborn. Außerdem machte ich das Groermissbrauchsthema schon seit 1975 publik.

 

 

Doch vorerst ein Auszug aus dem Artikel vom Standard aus dem Jahr 2002: „ ............... "Ich lasse hundert Paffen auffliegen", droht der 46-jährige Tfirst im Gespräch mit dem STANDARD. Er könne, meint Tfirst, seinem ohnehin brisanten - dem STANDARD vorliegenden Brief - an Kardinal Christoph Schönborn noch Details und Namen folgen lassen. Minutiös schildert Tfirst in diesem siebenseitigen Schreiben, wie er als Bub in seiner Heimatpfarre in Wien von einem Mesner sexuell belästigt wurde. Auch, wie er später - mit 17 Jahren - von einem wegen seiner Arbeit in Zirkussen berühmten Priester zu intimen Massagetätigkeiten gezwungen worden sei. Und auch, wie ihm der spätere Kardinal Groer "sehr nahe" gekommen sei ....... (Ende des Auszugs aus dem Artikel vom Standard).

 

 

Es ist einfach schrecklich, dass dann der Kardinalsprecher im Februar 2015 in aller Öffentlichkeit in einem Artikel im Kurier behauptet, die Erzdiözese sei 2004 noch nicht über mich als Groeropfer informiert gewesen, noch einmal wörtlich: "Die Vorwürfe gegen Groër und Göttweig gab es damals, als wir die 3.700 Euro zahlten, noch nicht."

 

 

Den Zeitungsartikel vom Standard und viele andere Artikel überreichte ich 2003 im Zuge eines längeren Gesprächs dem Leiter der Ombudsstelle, Herrn Mag. Helmut Schüller. Mag. Helmut Schüller hat viel später die Pfarrerinitiative des Ungehorsams gegründet, wo sogar Missbrauchspriester Mitglieder waren. Darauf angesprochen mimte Mag. Helmut Schüller den Unwissenden. Das ist völlig unglaubwürdig, denn er war ein Jahrzehnt Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für klerikalen sexuellen Missbrauch. Zurück zu dem Zeitungsartikel vom Standard. Ebenfalls 2003 überreichte ich auch wieder im Zuge eines längeren Gesprächs diesen Zeitungsartikel mit vielen anderen Artikeln dem Rechtsanwalt von Kardinal Schönborn, Herrn Dr. Erich Ehn, der dann später den Wortlaut des Schweigegeldvertrages aufsetzte.

 

 

2003 bin ich zu Msgr. Schüller in die Missbrauchsombudsstelle gegangen, um die Kirche vor Ablauf all meiner Verjährungsfristen endgültig zur Mitarbeit bei der Verfolgung und amtlichen Aufdeckung all meiner kirchlichen Täter zu bewegen und ich forderte auch Schmerzensgeld ein. Schüller sagte, wenn ein Opfer Geld will, dann muss er persönlich diesbezüglich Kontakt mit Kardinal Schönborn aufnehmen, was ich auch tat. Das Büro des Kardinals verwies mich an Schönborns Rechtsanwalt, Dr. Erich Ehn, und seinen damaligen Pressesprecher, Erich Leitenberger. Wider mein Erwarten (ich dachte, jetzt wäre die Zeit für die kirchliche Aufarbeitung endlich reif) kamen durch Schönborns Anwalt und Pressesprecher neuerlich ordentlich Sand ins Getriebe, außerdem wich Schönborn einem persönlichen Gespräch mit mir permanent aus.

 

 

Im Jänner 2004 (lange vor einer Klasnik-Komission) unterschrieb ich im erzbischöflichen Palais einen Schweigeldvertrag mit folgendem Wortlaut: „Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."

 

 

Und eine Kopie dieses Schweigegeldvertrages über € 3.700 bekam ich von Schönborns Büro auch erst nach 2 Jahren (2006) und mit Hilfe eines Rechtsanwaltes ausgehändigt (davor konnte ich immer nur mündlich über diesen Schweigegeldvertrag mit Schönborn berichten).

 

 

Nachdem ich im Jänner 2004 im erzbischöflichen Palais diesen Schweigegeldvertag unterschrieben habe, eruierte ich zu meinem Erstaunen, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ. Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch.

 

 

Und warum habe ich diesen Wotlaut des Schweigegeldvertrages im erzbischöflichen Palais unterschreiben müssen, wenn Kardinal Schönborn durch seinen damaligen Sprecher, Erich Leitenberger, überall verkündeten ließ, man habe mich nur "aus Barmherzigkeit" unterstützt, ich habe das sogar schriftlich. WORTWÖRTLICH: „Die Zahlung an Michael Tfirst erfolgte aus Barmherzigkeit. Herr Leitenberger schrieb diesen Satz an den ORF für die Sendung Vera. Kurz vor meinem Interview mit Frau Dr. Vera Russwurm, las mir ein Redakteur diese Briefpassage vor, ich fiel fast vom Sessel. Ich gab in meinem Leben schon hunderte Zeitungs- und TV Interviews, aber damals war ich, als mir diese kirchliche Verlogenheit vorgelesen wurde, mehr als nervös und aufgebracht. Das Interview ist dann doch recht gut geworden, weil sich danach unendlich viele Opfer in die Öffentlichkeit trauten.

 

  

Kardinal Schönborn versetzte außerdem bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen. In einem Artikel im Profil wird Frau Dr. Perner wie folgt zitiert: „Mundtot machen ist auch totmachen, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner“, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“ 

 

 

Am Donnerstag, den15.09.2016, las ich in der Online - Kathpress folgenden Artikel mit dem Titel: „Vor 30 Jahren wurde Hans Hermann Groer Erzbischof von Wien“  (ich zitiere daraus den ersten Absatz):

 

 

Vor 30 Jahren, am 14. September 1986, wurde Hans Hermann Groer zum Erzbischof von Wien geweiht. Die neunjährige Amtszeit des Kardinals war von vielen innerkirchlichen Turbulenzen geprägt und gipfelten schließlich in der "Causa Groer", nachdem im März 1995 schwere Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegenüber dem Kardinal aus seiner Zeit als Präfekt und Lehrer am Knabenseminar in Hollabrunn öffentlich wurden. Der Kardinal schwieg jedoch eisern zu allen Vorwürfen. Kardinal Christoph Schönborn, Groers Nachfolger, äußerte sich in der aktuellen Ausgabe der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag" über jene Zeit und sprach davon, dass Groers Schweigen eine "schwere Belastung" gewesen sei (Ende des ersten Absatzes aus dem Artikel).

 

 

Groer wurde von der Kirchenleitung selbst zum Schweigen verpflichtet. Es hat etliche Aktionen seitens der Kirchenführung gegeben, die nur zum Ziel hatten, dass nicht alles über Groers Sauereien an die Öffentlichkeit dringen soll. Groer wurde mittels mehreren vorgelegten Erklärungen, die er auch zu unterzeichnen hatte, zum Schweigen verpflichtet. 

 

 

Der ehemalige Herausgeber der Furche, Heinz Nußbaumer (auch Sprecher von Bundespräsident Klestil), berichtete, dass er eine Erklärung im Namen Groërs entwerfen solle: Der Apostolische Nuntius – Roms Vertreter in Österreich – hatte zum Jahresbeginn 1998 Herrn Nußbaumer zum Mittagessen geladen (Dinner für Zwei). Was er ihm dort anvertraute, war hochinteressant: Kardinal Groër (seit 1985 von Missbrauchsvorwürfen bedrängt) verweigere „trotz höchster Bitten“ jede öffentliche Klarstellung. Groër fühle sich „als Märtyrer“; wolle „sein Kreuz verinnerlichen“ – und weiter konsequent schweigen. Das aber sei nicht möglich. Der Nuntius holte Notizblock und Schreibzeug – und bat ihn, auf der Stelle eine „Groër-Erklärung“ zu entwerfen. Er wolle, sagte er, Nußbaumer zum Nachdenken auch gerne ein wenig alleine lassen. Mutig versuchte Nußbaumer, mit seinem journalistischen Ethos dagegen zu halten: Um eine Erklärung formulieren zu können, müsse er doch die Fakten kennen. Müsse wissen, was da wirklich an Schuld und Versagen war – oder eben nicht war. „Ach“, meinte der Nuntius und klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter, „ach, schreiben Sie einfach – ganz unabhängig von Fakten. Schreiben Sie einfach. Bitte!“ (Soweit die Erzählung von Heinz Nußbaumer.)

 

 

Soweit ich Groer von Göttweig her kannte und einschätzte, war ich immer der Meinung, dass er sich über seine Veranlagung, Prägung und die sexuellen Missbräuche öffentlich bekannt hätte. Er wurde aber daran gehindert, weil sonst die jahrzehntelange, kircheninterne Vertuschung aufgeflogen wäre. Es war bis in den Vatikan seit den 1970er Jahren bekannt, dass Groer Missbrauchstäter war. Kardinal König wollte den jungen Göttweiger Abt Clemens Lashofer als seinen Nachfolger aufbauen, doch Lashofer wollte nicht "vom Berg" (Göttweig) herunter, das sagte er auch öfters. So schlug Lashofer Mitte der 1970er Jahre im Vatikan und auch seinem Freund, dem damaligen Erzbischof von München Freising Dr. Ratzinger, und Kardinal König in Wien vor, dass Pater Herrmann Groer Kardinal Königs Nachfolger werden soll. Groer, ein bekennender und aktiver Marienverehrer, also einer, der sich voll dem Marienkult verschrieben hat, wäre doch der beste Anwärter, um Erzbischof von Wien zu werden. Dann sagte ich Mitte der 1970er Jahre zu Abt Clemens Lashofer, dass Groer sexuell abnorm ist, und was ich nicht ahnte, war, dass ich damit die allergrößte Vertuschungsaktion der Kirche auslösen sollte. Wie gesagt, Lashofer wollte nicht Erzbischof von Wien werden und die Nachfolgemaschinerie für Groer lief auch schon. Also begann man damit, dass vermeintliche Groeropfer nur Irre seien. Diejenigen Göttweiger Mönche, die damals schon wegen Groers Übergriffe ins Irrenhaus kamen, wurden von stiftsbefreundeten Psychiatern als hysterisch und extrem überreagierend dargestellt. Es wurde seitens der Medizin mit allen Mitteln versucht, die Schuld für das Verhalten von Groeropfern in deren Elternhaus zu suchen oder bei den Vorfahren. Knaben aus einem zerütteten oder geschiedenen Elternhaus waren Groer immer am liebsten, gelten doch solche Kinder als völlig unglaubwürdig, falls sie etwas aussagen sollten.

 

 

Ich war von 1974 – 1979 Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig.

 

 

Wegen dem Massenmissbrauchstäter Groer (dem späteren Kardinal) machte ich im Stift zwei Selbstmordversuche (Göttweig war Groers Heimatkloster). Ich sprang von einem Stiftsturm in die Tiefe.

 

 

Jahre später, man könnte fast sagen mich nachahmend, sprangen weitere Mönche vom Turm in die Tiefe. Einer überlebte seinen Sprung nicht. 

 

 

Zu Göttweig: Ich staunte nicht schlecht, als ich als als „gläubiger Idealist“ nach Göttweig kam, und ich während meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, welche Gleichgeschlechtlichen mich sexuell belästigten wollten, das ging bis zu Groer.

 

 

Zu meinem Sprung aus dem Turmzimmer: Da ich danach noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und von da an wurde auch hinter meinem Rücken verbreitet, man kenne mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade.

 

 

Meine vielen Aufenthalte im Stift sind also hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes. Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde. Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei, um ja Groer nicht zu schaden.

 

 

Aber nicht alle Göttweiger schlossen sich den kollektiven Lügen (klösterliches Schweigegelöbnis) an. Ich sprach damals mit vielen Leuten darüber, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren. Doch für die Medienleute war das noch nicht interessant, denn Groer war damals nur ein unbekannter Religionslehrer.

 

 

Herr Ing. Josef Hartmann machte 1995 öffentlich, was er aus der Sicht als Knabenseminarist in Hollabrunn mit Groer erlebte. Ich sagte schon 1975 als Kandidat im Benediktinerstift Göttweig zu Abt Lashofer, dass Groer sexuell abnorm veranlagt sei.

 

 

Weihbischof Kuntner startete Anfang der 1980er Jahre mit ersten (jahrelangen) innerkirchlichen Untersuchungen gegen Groer. Zu meinem Erstaunen wurde Groer fast 10 Jahre später dennoch zum Kardinal ernannt. Factum ist, dass es diese langen Untersuchungen Anfang der 1980er Jahre gegen Groer gab und ich der Auslöser dafür war. 

 

 

Dann sagt Schönborn 15 Jahre später, der arme Groer wird nur verleumdet.

 

 

Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Priesterseminar in Horn war Nicola Abrahamowicz, er trat ins Stift Göttweig ein und nahm den Ordensnamen Johannes Paul an. Er bestätigte mir 2008 (von mir dazu völlig unaufgefordert) zufällig in einem Mail, dass er sich erinnern kann, wie ich ihm damals vom Sprung aus dem Göttweiger Turmzimmer erzählte. Ich habe das übrigens damals fast allen meinen Bekannten erzählt. In dem Mail berichtete mein ehemaliger Schulkollege auch, wie er Pater Hermann (das ist Groer) im Stift Göttweig persönlich kennen gelernt hat. 

 

 

Durch meine vielen öffentlichen Auftritte und meine vielen Homepages, die ich vor 10 Jahren betrieb, wo ich sehr viele auch selbst recherchierte Missbrauchsfälle von Klerikern (mit Klarnamen) schonungslos veröffentlichte (ich wurde nie geklagt) meldeten sich mittlerweile von all meinen Tätern weitere Opfer. 

 

 

Ich habe den Göttweiger Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre darauf hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

 

 

Was ich seit Jahrzehnten öffentlich anprangere ist, Sauereien wie die von Groer waren in den obersten Kirchenkreisen schon bekannt, lange bevor Groer Erzbischof von Wien und dann Kardinal wurde. Den größten Vertuschungskomplott führte der damalige Kurienkardinal Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI. Als Groer Erzbischof wurde, hatte er schon etliche von seinen Missbrauchsopfern als Selbstmordkandidaten am Gewissen. 

 

 

Groer hat aber während der Beichtgespräche oft seine Missbräuche an jungen Novizen (und anderen) gemacht, und das wusste Abt Lashofer seit den 70er Jahren, das wusste auch Schönborn, und es wusste viel früher als Schönborn durch Abt Lashofer auch Kurienkardinal Ratzinger, der seit 1981 für solche Vergehen als Sachbearbeiter im Vatikan zuständig war. Kardinal Ratzinger agierte aber gegen das Kirchenrecht (er beugte es und schützte Groer! Kardinal Ratzinger und Abt Lashofer verband eine langjährige Freundschaft, die noch aus der Ratzingers Zeit in Bayern her stammt. Die Perversitäten Groers sollten, so lange es geht, vertuscht werden. Von seiner Freundschaft zu Dr. Ratzinger sprach Abt Clemens Lashofer öfters im Rekreationszimmer des Stiftes Göttweig. 

 

 

Ich erwähnte auch schon, dass ich seit 2005 permanent darauf aufmerksam mache, was sich da jährlich am Grab des verstorbenen Kardinals abspielt.  Bischöfe und Äbte priesen Groer an seinem Grab als Unschuldslamm, sogar der Nuntius (Botschafter des Papstes, damals von Papst Benedikt) hielt im Jahr 2008 im Namen des Papstes eine „Groer ist unschuldig – Rede“ an Groers Grab.

 

 

In der digitalen Chronik für das Jahr 2008 des Klosters Marienfeld (www.kloster-marienfeld.at) findet sich sogar folgender zynischer Eintrag: „Viele hätten an sein Wort geglaubt, „viele haben ihn verdächtigt und falsche Gerüchte lanciert, Gerüchte, die noch bis heute verbreitet sind“ (vgl. Mt 28, 15)“.   

 

 

Kurienkardinal Ratzinger hatte im Vatikan erklärt, wie Schönborn auch nach längerem Leugnen letztendlich bekannte, dass die Vorwürfe gegen den Benediktiner Groer aus dem Stift Göttweig stimmen. 10 Jahre später (2008) schickt Herr Ratzinger als Papst Benedikt XVI. seinen Botschafter (Nuntius Fahrhat) an Groers Grab, wo dieser in einer Festrede Groer als Unschuldslamm hochjubelte.

 

 

Als "Groer" Betroffener empfinde ich diese jährlichen Groer - Gedenkfeiern als permanente Retraumatisierung. Maria Roggendorf gehört zur Diözese Wien, der Kardinal Schönborn als Wiener  Erzbischof vorsteht, und Schönborn lässt dieses Schauspiel trotz meines alljährlichen Protests seit 2005 dagegen immer zu.

 

 

Die „Groer ist unschuldig Theorie“ der Göttweiger wird ja immer brav weiter betrieben, und auf der Chronik 2012 der Roggendorfer Homepage ist als dritter von den in ganz violett gekleideten (von links weg) Pater Maurus Kocher zu erkennen. Er steht neben dem, der das weiße Kapperl (den Piläolus) aufhat.

 

 

Pater Maurus als Entsandter von Abt Luser? Pater Maurus ist im Stift für alles, was das Geld betrifft, verantwortlich, er ist der Kämmerer! Es könnte sein, dass der erste links im Bild Pater Ludwig Maria ist und der vierte von links (ganz in viloett) Pater Ildefons Fux. Ich bin zu lange schon von Göttweig weg (seit 1979), da sind bereits 37 (Stand 2016) Jahre vergangen. Wenn das Foto scharf wäre, wäre es für mich leichter. Viele aus meiner Zeit sind wegen Groer schon aus dem Stift ausgetreten, einige verstorben. Und aussehensmäßig sind wir alle fast 40 Jahre älter.

 

 

Ein Erpressermail von Abt Columban Luser: Abt Luser schickte einem Mönch vor einer Gerichtsverhandlung gegen das Stift ein Mail. Der Mönch (Pater) solle sich im Sinne des Stiftes positionieren bei einem "Pflichtteil" und der "Causa Stummvoll", sonst bekäme er keine Pfarre von Kardinal Schönborn, und Schönborn sei informiert. 

 

 

Außerdem war dieser Pater jener, der die Kleinsten der Kleinen im Göttweiger Sängerknabenkonvikt permanent blutig schlug (diesbezügliche Dokumentation ist vorhanden).

 

 

Bei der Gerichtsverhandlung gegen das Stift Göttweig im Wiener Arbeits- und Sozialgericht hat der Anwalt des Stiftes, die Richterin Dr. Verena Vaugoin belehrt, dass jeder Abt zu seiner privaten Verfügung sofort und spontan über eigene private Konten verfüge und die Richterin glaubte ihm das nach seinen Ausführungen. 

 

 

Das widerspricht leider der Wahrheit, denn ein Abt eines monastischen Ordens (also auch der Klostervorsteher) darf nicht mehr als über € 5.000 ohne Wissen seines Konvents verfügen, alles darüber hinaus ist Kapitelbeschluss und Gemeinschaftsgut des Klosters. Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer (ich berichte in meinen Blogs darüber ausführlich, woher Abt Lashofer das Geld hatte) und Abt Luser übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar! 

 

 

Das Geld, das Abt Lashofer besaß, stand auch davor niemals dem Stift zur Verfügung, denn nach dem Ableben von Abt Lashofer sollte sein Bruder durch die Erbfolge oder ein Testament das Vermögen erben, er verzichtete aber. Und überhaupt nicht im Verlassenschaftsakt angegeben waren etliche Sparbücher von Abt Lashofer, die nur auf Überbringer lauteten (es sollte sich dabei um immense Geldbeträge gehandelt haben, die einfach verschwunden sind).

 

 

Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar!

 

 

Mich kontaktieren oft Leser meines Blogs mit der Frage, wann der Tsunami, den ich da beschreibe, endlich losgeht und wie lange da noch von oben blockiert werden kann, um eine Rücktrittswelle vieler Kirchenoberer in unserem Land immer weiter hinauszuzögern. Ich antworte meist, dass ich nicht locker lasse, egal wie arg auch die Retourkutschen gegen mich werden, denn ich habe diesbezüglich in den letzten 40 Jahren schon genug einstecken müssen. 

 

 

Über einen Leiter der Ombudstelle von Kardinal Schönborn, Dr. Wancata, möchte ich auch etwas sagen: Er hatte als Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien einem ehemaligen Kommilitonen (Gymnasialschulkollegen) von mir die Verjährung von seinen drei klerikalen Tätern einreden wollen, darauf zeigte ich die drei Benediktiner an.

 

 

Jener Kommilitone, der mich 2009 aufgrund meiner damals schon seit Jahren existierenden Aufdeckungshomepage aufsuchte (ich veröffentlichte unzählige klerikale Fälle mit Täternamen), erzählte mir, dass er als Kind vom Erzabt Bruno Becker aus dem Salzburger Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war) und von Pater Berthold Flachberger, wie von dessen Lebensgefährten (beide waren auch Mitbrüder aus dem Benediktinerstift St. Peter in Salzburg Stadt), sexuell missbraucht wurde.

 

 

Dr. Johannes Wancata meinte, dass das alles längst verjährt sei, daher wollte mein ehemaliger Schulkollege von einer Anzeige und weiteren Schritten, wie auch endlich einmal mit dieser Sache in die Öffentlichkeit zu gehen, absehen.

 

 

Ich erklärte meinem ehemaligen Schulkollegen auch, dass ich viele Jahre vor ihm in dieser Ombudstelle von Mag. Schüller belehrt wurde, dass bei mir auch bereits alles verjährt sei, obwohl das bei meinen Tätern ebenfalls nicht nicht gestimmt hatte (alle waren Wiederholungstäter) doch damals bin ich auf diese Aussage leider noch hereingefallen.

 

 

Ich zeigte alle drei Täter von ihm an, u. a., weil für mich weiter Verdacht im Verzug bestand, und vor allem, weil ich die juridische Auffassung des Arztes und damaligen Ombudstellenleiters Dr. Wancata als völlig falsch beurteilte.

 

 

Alle, die in der Kette der Verantwortlichen für die Kirche etwas zu sagen hatten, versuchten immer, diese Sache mit sehr einfachen Argumenten vom Tisch zu wischen. Ein halbes Jahr nach meinen Anzeigen gegen die Täter meines Schulkollegen war dieser dann doch noch bereit, damit in die Öffentlichkeit zu gehen.

 

 

Die Lawine, die ich durch meine Anzeigen auslöste, war wieder eine sehr gewaltige. Mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) und Pater Flachberger (er hatte ca. hundert Opfer) starb, nachdem ich seinen Namen überall öffentlich machte und weil die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners sofort ein früheres Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm. 

 

 

Als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wird, legte er entnervt sofort am selben Tag sein Amt als Erzabt zurück, nachdem Monate nach meinen Anzeigen mein ehemaliger Schulkollege endlich doch mit der Sache in die Öffentlichkeit ging, was er anfangs leider nicht wollte.

 

 

Nachdem ich mich 2011 nach fast einfährigem Bestehen der Klasnic-Kommission beschwerte, warum entlarvte Täter massenweise im Amt bleiben, deren Opfer aber durch die Kommission Entschädigungen erhalten, mailte mir Kommissionsmitglied Feichtlbauer folgendes: 

 

 

“Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden. Für die Tätersuche sind Justiz und Kirche zuständig.“

 

 

Wenn laut Kommissionsmitglied Feichtlbauer für die Verfolgung der Täter die Kirche zuständig ist und klerikale Mitarbeiter in der Opferschutz-Stiftung mit mehreren Opus Dei Mitgliedern (das bekannteste Opus Dei Mitglied dieser Opferschutz-Stiftung ist Bischof Klaus Küng) tätig sind, die dann wiederum Null Konsequenzen gegenüber Täter und Vertuschern ziehen, dann ist das mehr als widersprüchlich.

 

 

Seit Jahrzehnten versuchte ich, die Problematik von Homosexuellen in unseren Klöstern aufzuzeigen, die sich an unbedarfte Kandidaten, Postulanten und Novizen heranmachen und in Folge auch oft missbrauchen. Durch die klösterliche Schweigepflicht konnte sich Groer in diesem Umfeld zu dem entwickeln, was er auch auslebte. 

 

 

Als ich versuchte, dass unsere Medien dieses Thema aufgreifen sollten ging die immer stärker werdende Comunity der Homosexuellen auf mich los. Sie wollten einfach nicht verstehen, dass ich nur die Bigotterie der Kirche damit aufzeigen wollte, und wie diese bis heute mit diesem Thema umgeht. Outet sich einer fliegt er, macht er stillschweigend mit seinen vielen, vielen Kollegen innerhalb der Kirche und der Klöster das, bleibt es geduldet (oder erlaubt).   

 

 

Erst 20 Jahre nach meinem ersten Publikmachen über Groers Sauereien begannen sich Medien dafür zu interessieren, weil Groer da schon ein Promi und bereits Kardinal war. Und, wie gesagt, als Ing. Hartmann 1995 (und 20 Jahre nach mir) darüber zu berichten begann, war die Zeit dafür reif und die Medien sprangen endlich mit weltweiter Berichterstattung auf das Thema auf. 

 

 

Am 20.5.2010, drei Wochen nach deren Entstehung, referierte ich vor der Klasnic-Kommission (allerdings nur vor einigen Mitgliedern), dass sie gegen das Benediktinerstift Göttweig sofort aktiv werden soll. 

 

 

Gar nichts wurde gemacht, vermutlich weil es ein Wunsch an die Ex ÖVP Landeshauptfrau Klasnic von ihrem ÖVP Landeshauptmann Kollegen Pröll ist, nichts zu unternehmen, was öffentlich Göttweig schaden könne, zumal ein Sohn von Landeshauptmann Dr. Pröll beruflich für das Stift Göttweig im Bereich Tourismus und Kultur arbeitet. Und unter dem Titel "Klassik unter Sternen" gibt Frau Elina Garanca in Göttweig immer große Stiftskonzerte.   

 

 

Ganz abgesehen davon, dass im Stift Göttweig immer die traditionellen Europaforen abgehalten werden. Auch deswegen wird seitens der hohen Politik in NÖ immer alles Mögliche unternommen, dass Göttweig mit seinen absichtlich unaufgeklärten Dauerskandalen ja nicht wieder negativ in die Schlagzeilen kommt.

 

 

Da ich, um weitere Leidensgenossen zu finden und sie zu überreden, sich ebenfalls in der Öffentlichkeit zu outen, Tag und Nacht arbeitete und unterwegs war, und da es vor vielen Jahren für Private noch üblich war, Internetkosten wie laufende Telefoneinheiten zu bezahlen (denn da gab es noch keine Pauschaltarife), hatte ich als Privater oft Telefonkosten in der Höhe wie eine Großfirma, vom Zeitaufwand ganz zu schweigen. Papier für unzählige Schreiben, Druckerpatronen, Generationen von PCs und Laptops, usw…… Ich wollte diese Kosten von der Klasnik-Kommission angegolten haben, doch meine Pionierarbeit wurde nicht honoriert. Frau Klasnik und ihr Agenturpartner bekommen aber jedes Blatt Papier vom Kardinal ersetzt.

 

 

Wie kann bei all den Sachen, die ich in diesem Schreiben Kardinal Schönborn vorwerfe, jener mit gutem Gewissen einer Versöhnungsgeste für Opfer im Parlament beiwohnen wollen?

 

 

Zum Abschluss dieses langen Schreibens hoffe ich, dass Sie erkennen konnten, dass wir in Österreich wirklich einer unabhängigen und übergeordneten Kommission bedürfen.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Michael Tfirst

 

  

 

 

 

 

 





























































































































































































































































Obiges Bild aus meiner gegründeten „Kath.art“ Kunstrichtung ist eine Kollage mit einer Originalzeichnung von Gustav Klimt.

 

 

Folgender Text ist im Bild mit dem Titel „Gustav Klimt, Anny und Robert von Lieben“ zu lesen:

 

 

 

Die Burgschauspielerin Anny Schindler war eine Cousine von Alma Schindler, der späteren Alma Mahler Werfel Schindler. Im Nachlass eines Nachkommen von Anny Schindler befanden sich einige Ölbilder und eine Mappe mit Personaldokumenten und Zeichnungen, wie auch der hier in meinem „Kath.art Bild“ implementierten Originalzeichnung von Gustav Klimt, einen männlichen Rückenakt darstellend, und dem Eheschein (ebenfalls das Original) von Anny Schindler (1886 – 1948) und Robert von Lieben (1878 – 1913).

 

 

 

Anny Schindler heiratete Robert von Lieben, den Erfinder der Elektronenröhre, dessen Großvater Eduard von Todesco im Palais Todesco lebte. Roberts Mutter, Anna von Lieben, verkraftete das Schicksal des „goldenen Käfigs“ nicht und sie wurde bekannt als „Cäcilie M“, Sigmund Freuds berühmteste Patientin. Anny Schindler zog nach der Heirat mit Robert von Lieben 1911 in dessen Wohnung ins Palais Lieben-Auspitz (Oppolzergasse 6). An dieser Adresse befindet sich ebenerdig das Cafe Landtmann, dessen Beletage früher die Wohnung der beiden war. Anny konnte von ihrer Wohnung aus immer zu ihrer Arbeitstätte, dem Wiener Burgtheater, blicken.

 

 

 

Als Künstler gründete ich die Kunstrichtung Kath.art (abgeleitet von catholic art). Als Missbrauchsopfer von Klerikern male ich seit Anfang der 1980er Jahre über das Thema Missbrauchskirche. Da die Kirche den Antisemitismus nicht nur geduldet, sondern sogar noch gefördert hat, erlaubte ich mir anhand der Geschichte der Familien von Todesco und von Lieben dieses Kath.art Kunstwerk zu schaffen. Beim Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde der Besitz der Familien von Lieben und Todesco arisiert, sie flohen oder wurden im KZ umgebracht.    

 

 

 

Kath.art work by Michael Tfirst combined with an original drawing by Gustav Klimt as well as a marriage certificate of the actress Anny Schindler (former owner of the drawing) an the jewish aristocrat Robert von Lieben. Remember the victims of antisemitism wich the church did not prevent!

 

 

(Ende der Bildinschrift)






























































































































Anfang der 1980er Jahre war ich der jüngste Freimaurer Österreichs.

 

 

Als ich nach drei Jahren Zugehörigkeit zur „Maurerei“ zu verstehen begann, dass dieses System nur eine Geschäftslobbyismussekte darstellt und sonst nichts, habe ich mich davon wieder abgewendet. Danach malte ich aber dennoch einen Zyklus (große Ölbilder) „Mozart der Freimaurer“, der dann in einigen Logen ausgestellt wurde.

 

 

Ich erwähnte schon, dass ich einmal der jüngste Freimaurer Österreichs war. Als ich nach drei Jahren Zugehörigkeit zur „Maurerei“ zu verstehen begann, dass dieses System nur eine Geschäftslobbyismussekte darstellt und sonst nichts, habe ich mich davon wieder abgewendet.

 

 

Dazu: Viele Jahre später machte Herr Hochegger besonders auf sich aufmerksam, um als Freimaurer und zugleich als Opus Dei Mann am Trog der Geldmacht voll mitzuscheffeln, bis das Gericht kam.

 

 

In den 1990er Jahren haben viele Freimaurerbrüder in Österreich gelitten, weil wegen Jörg Haider ein ordentlicher Rechtsruck durch etliche Logen ging. 

 

 

Und einige meiner ehemaligen Brüder, die damals schon in leitender Position bei der Telekom beschäftig waren (der ehemaligen Post Generaldirektion), hat es gerichtlich 2014/15 ordentlich erwischt, eigentlich hätte es viel mehr Leute aus diesen Reihen erwischen müssen. Sie alle lernte ich während meiner Zugehörigkeit als "Maurer" noch persönlich kennen.

 

 

Ich erwähnte auch schon, dass von mir Bilder seit den 1960er Jahren (ich hatte ja schon als Kind bei Frau Dir. Prof. Matejka Malunterricht) bis heute in mehreren Einzelausstellungen und Gemeinschaftsausstellungen gezeigt wurden.

 

  

 

Mein Zyklus „Mozart der Freimaurer“ aus den 1980er Jahren wurde sogar in mehreren Freimaurerlogen ausgestellt, davor war ich der jüngste Freimaurer Österreichs.

 

 

 

Ich trat aber nach einigen Jahren wieder aus, weil mich u.a. die korrupte Geschäftemacherei ("Geschäftsmaurerei") sehr störte.

      

 

Ich wurde 1981 in der gemischten Loge Fama Fraternitatis (damals in der Löwengasse, 1030 Wien) aufgenommen. Jetzt gehört sie zur Hermetica.

  

 

 

Meine Aufnahme erfolgte aber in den Räumen des gemischten Freimaurerverbandes „Droit Humain“, der damals in der Friedrichstraße (im Haus vom Cafe Museum) seinen Logenplatz hatte.

  

 

Der Architekt Rainer Hajek (ein in Wien lebender Kärntner) von der Loge „Helios“ hat mich seinerzeit dazu gebracht und er war auch mein Bürge (Rainer ist im Jahr 2000 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen).

 

 

Auf jeden Fall habe ich meinen "Tapissprung" noch gemacht. Meinen Austritt (man nennt dies innerhalb der Freimaurerei: Deckung) begründete ich damit, dass mich dieses ungustiöse, einander immer gute Jobs und Geldgeschäfte zuschanzen, völlig abstößt, denn das habe nichts mehr mit dem ursprünglichen Charakter des Ganzen zu tun. Ein anderer Hauptgrund aber, warum ich die Maurerei verließ war auch, weil ich als sexuelles Missbrauchsopfer mehrerer Kirchenleute in meiner Kinder- und Jugendzeit einen lebenslangen Kampf mit der Kirche begann. Denn es war mit ausschlaggebend, was die Missbräuche der Kirchenleute an mir ausgelöst haben.

 

 

Ich wurde leider der erlittenen Missbräuche wegen allergisch auf die Bruderküsse der Freimaurerbrüder. Anfangs war das nicht so stark, aber meine Aversion dagegen stieg je nach der Beherztheit der Bruderküsse mancher Freimaurerbrüder. Den Ursprung der Verabschiedungsbeherztheit führte ich auf einen gewissen Alkoholkonsum mancher Brüder, die nach der Tempelarbeit bei manchen stärker und bei manchen weniger intensiv ausfiel, zurück.

  

 

Aber ich malte zur Ehre Mozarts mehrere Bilder (fast 60 Stück) mit dem Titel „Mozart der Freimaurer“ oder „Danke Mozart“.

 

 

1989 präsentierte ich meine Bilder in den gemischten Freimaurerlogen in der Friedrichstraße (im Haus des Cafe Museum). Ich veranstaltete aber mehrere Präsentationen in gemischten Freimaurerlogen des Droit Humain (Hermetica) u. a. in der Loge Fama Fraternitatis, damals noch in der Löwengasse........

 

 

Der Tapis (Logenteppich) in Verbindung mit Planeten war lange Zeit mein Lieblingsthema beim Malen!

  

 

Auf einem Bild von mir ist der Tapis als Hintergrund und davor sind Mozart und Constanze zu sehen. Ich malte sie so, wie zwei Menschen auf einer Plakette als Botschaft für Außerirdische auf der Raumsonde Pioneer 10 dargestellt wurden. Diese gleitet seit 1972 durchs Weltall und sendete bis 2003 Daten zur Erde.